Sowohl die $t_{i}$, als auch $t$ sind für die Betrachtungen interessant.
Sowohl die $\delta_{i}$, als auch $z$ sind für die Betrachtungen interessant.
- An $t_{i}$ erinnern Sie sich womöglich als den ***pull* zwischen $\omega_{i}^{\prime}$ und $\omega_{i}$**.
- Die Größe $t$ haben Sie womöglich als die **$\chi^{2}$-Teststatistik** (mit $n_{\mathrm{dof}}=2$ Freiheitsgraden) erkannt.
- An $\delta_{i}$ erinnern Sie sich womöglich als den ***pull* zwischen $\omega_{i}^{\prime}$ und $\omega_{i}$**.
- Die Größe $z$ haben Sie womöglich als die **$\chi^{2}$-Teststatistik** (mit $n_{\mathrm{dof}}=2$ Freiheitsgraden) erkannt.
Falls alle Messungen der $\omega_{i}^{\prime}, \omega_{i}$ einer Normalverteilung folgen und Sie die Unsicherheiten $\Delta\omega_{i}^{\prime}, \Delta\omega_{i}$ so abgeschätzt haben, dass Sie der Standardabweichung der jeweiligen Normalverteilung entsprechen, sollten die $t_{i}$ einer Standardnormalverteilung
Falls alle Messungen der $\omega_{i}^{\prime}, \omega_{i}$ einer Normalverteilung folgen und Sie die Unsicherheiten $\Delta\omega_{i}^{\prime}, \Delta\omega_{i}$ so abgeschätzt haben, dass Sie der Standardabweichung der jeweiligen Normalverteilung entsprechen, sollten die $\delta_{i}$ einer Standardnormalverteilung
Die Teststatistik $t$ sollte einer $\chi^{2}$-Verteilung mit $n_{\mathrm{dof}}=2$ folgen. Einen $p$-Wert dafür den Wert $\hat{t}$ zu beobachten erhalten Sie aus dem Integral
Die Teststatistik $z$ sollte einer $\chi^{2}$-Verteilung mit $n_{\mathrm{dof}}=2$ folgen. Einen $p$-Wert dafür den Wert $\hat{z}$ zu beobachten erhalten Sie aus dem Integral
Um den $p$-Wert anschaulich zu verstehen stellen wir uns die folgende Situation vor (d.h. wir legen das folgende **statistische Modell** zugrunde):
...
...
@@ -60,7 +60,7 @@ Um den $p$-Wert anschaulich zu verstehen stellen wir uns die folgende Situation
- Wir führen eine große Zahl identischer Messreihen durch.
- Für jede einzelne Messreihe streuen die gemessenen Ergebnisse gemäß einer Normalverteilung um die Werte $\hat{\omega}_{i}^{\prime}, \hat{\omega}_{i}$ mit den Standardabweichungen $\Delta\hat{\omega}_{i}^{\prime}, \Delta\hat{\omega}_{i}$.
Wenn wir für jede einzelne Messreihe aus unseren Ergebnissen die Teststatistik $t$ berechnen folgt $t$ der $\chi^{2}(x, 2)$-Verteilung. $\chi^{2}(x, 2)$ ist auf 1 normiert und somit eine Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung. $p$ beziffert also die Wahrscheinlichkeit einen Wert $t\geq\hat{t}$ zu erhalten, wenn alle oben getroffenen Annahmen wirklich wahr sind. Anhand des $p$-Werts können Sie nun beurteilen, wie wahrscheinlich der Ausgang Ihrer Messreihe ist, falls alle gemachten Annahmen und Schlussfolgerungen richtig sind.
Wenn wir für jede einzelne Messreihe aus unseren Ergebnissen die Teststatistik $z$ berechnen folgt $z$ der $\chi^{2}(z, 2)$-Verteilung. $\chi^{2}(x, 2)$ ist auf 1 normiert und somit eine Wahrscheinlichkeitsdichteverteilung. $p$ beziffert also die Wahrscheinlichkeit einen Wert $z\geq\hat{z}$ zu erhalten, wenn alle oben getroffenen Annahmen wirklich wahr sind. Anhand des $p$-Werts können Sie nun beurteilen, wie wahrscheinlich der Ausgang Ihrer Messreihe ist, falls alle gemachten Annahmen und Schlussfolgerungen richtig sind.